Nicht alles, was zählbar ist, zähltund nicht alles, was zählt, ist zählbar.— Albert Einstein

Forschung

Wir sind spezialisiert auf transferorientierte Forschung sowie Qualitätssicherung und Evaluation in den Bereichen therapeutischer Kommunikation und Gesundheitskommunikation. Grundlage unserer Kompetenz sind die im Kontext der Medizinsemiotik und Medizinsoziologie sowie der Kommunikationspsychologie und Gesprächslinguistik entstandenen Erkenntnisse salutogenetischer und psychosomatischer Heilkunst, die wir durch das neue Konzept der Kulturheilkunde ergänzen. Wir koordinieren u.a. zwei von der Europäischen Union geförderte Projekte. 


EU-gefördertes Projekt: „Datenschutz im Gesundheitswesen“

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Seit Mai 2018 gilt es, die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) verbindlich anzuwenden und den Datenschutz als Grundsatz in den Berufsalltag zu integrieren. Für das Gesundheitswesen ist die Verordnung eine zeitgemäße Erweiterung der Schweigepflicht im digitalen Zeitalter, um letztendlich die Personen zu schützen, zu denen die Daten gehören. Da der angemessenen Umsetzung des Datenschutzes eine gute Schulung voraus geht, müssen auch die Weiterbildungen zum Datenschutz im Gesundheitswesen den aktuellen Anforderungen gerecht werden. 


Das im November 2018 gestartete Erasmus+ Projekt dient der Weiterentwicklung von Lehrgängen zur Sensibilisierung der in Heilberufen Tätigen sowie der Ausbildungen zum Datenschutzbeauftragten im Gesundheitswesen. Es trägt den Namen „Upgrading the Health Sector with high-skilled Data Protection Officers under GDPR“ und wird unter der Leitung des Steinbeis-Transfer-Instituts für Therapeutische Kommunikation und Integrierte Gesundheitsförderung, durchgeführt. In der Zusammenarbeit mit Partnerinstitutionen aus Griechenland und Rumänien soll das Projekt zur europaweiten Harmonisierung der Aus- und Weiterbildung beitragen und die Mobilität innerhalb Europas steigern. 

Die erste Phase des zweijährigen Projektes widmet sich einer Bedarfsanalyse der Fähigkeiten und Kompetenzen, die weiterer Förderung bedürfen. Teil dieser Analyse ist eine Online-Befragung von Personen, die im Gesundheitswesen arbeiten. 


Wir laden Sie ein, uns bei der Umfrage zu unterstützen. Beteiligten Sie sich bitte an unserem Online-Fragebogen unter dem folgenden Link:

https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/gdpr4hSurveyeu

Webseite des Projekts:  http://gdpr4h-project.eu

Ansprechpartnerin für die Umfrage: Elisabeth Grunwald

Projektleitung: Dr. Gudrun Voggenreiter


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The European Commission support for the production of this publication does not constitute an endorsement of the contents which reflects the views only of the authors, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the information contained therein.


EU-gefördertes Projekt: „Digital Skills on Computational Biology for Health Professionals“

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Am 01. Januar 2018 startete das Projekt „Digital Skills on Computational Biology for Health Professionals (BioS)“, das durch die Förderung des EU Programms Erasmus+ ermöglicht wird. 13 Partner aus 8 europäischen Ländern erarbeiten in drei Jahren ein innovatives Trainingsprogramm im Bereich Bioinformatik.

Die voranschreitenden Entwicklungen in der Biotechnologie und -informatik bieten die Möglichkeit, Diagnosen und Therapien personalisierter und wirksamer zu machen. Die webbasierten Trainingsmodule von BioS stellen ein fundiertes Weiterbildungsangebot dar, das Ärzten den Umgang mit genomischen Daten vermittelt. 


Während des ersten Projektjahres erarbeitete das Konsortium das BioS Kurscurriculum bestehend aus 4 Modulen:

  • Einführung in die Bioinformatik,
  • Computergestütze Statistik mit Fokus auf Interpretation biomedizinischer Daten,
  • Nutzen, Chancen und Risiken von kommerziellen genetischen Informationsdiensten,
  • Qualitätsverbesserung im Gesundheitswesen mit Schwerpunkt auf Arzt-Patienten Kommunikation, Risikomanagement und Entscheidungstechniken.

Geleitet wird das Projekt von dem Steinbeis-Transfer-Institut für Therapeutische Kommunikation und Integrierte Gesundheitsförderung der Steinbeis-Hochschule Berlin. Die Projektpartner sind Institutionen wie die University Patras, das Klinikum Murnau, die European Medical Association sowie führende Organisationen auf dem Gebiet der Bioinformatik.

Einen Bericht über das Projekt finden Sie im Steinbeis Transfermagazin: "Potenziale der Digitalisierung effektiv nutzen" (Transfer 2/2018: https://transfermagazin.steinbeis.de/?p=3690)

Das Projekt sucht derzeit noch Experten aus dem Bereich Bioinformatik/-medizin, die als Teil des External Advisory Board Kursinhalte revidieren und damit zum Erfolg des Projektes beitragen.

Projektleitung: Laura Dorn laura.dorn@stw.de

Webseite des Projekts: https://bios-project.eu/site/


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